Lasst uns miteinander …

Ein Gottesdienst im Freien steht in bestermethodistischer Tradition, und mit unseren Geschwistern vom Betzinger Bezirk sind die Kontakte in letzter Zeit auch enger geworden. So war es eine runde Sache, als wir miteinander am 4. August den „Gottesdienst im Grünen“ feierten. Pastor Christoph Klaiber hielt die Predigt, die durch ein Anspiel von Sonja und Katrin Digel ergänzt wurde – alle drei sind „gute Bekannte“ aus unseren Reutlinger Gottesdiensten. Etwa 80 Besucher aus beiden Bezirken fanden sich ein; auch die Bläser kamen aus verschiedenen Gemeinden. Beim anschließenden Kaffee kam man miteinander ins Gespräch. Lasst uns miteinander – weiter in Kontakt bleiben!

Geh aus mein Herz und suche Freud

Dieses bekannte Lied von Paul Gerhardt stand am Anfang des ökumenischen Freiluftgottesdienstes beim Neigschmecktmarkt am 21. Juli, der mit rund 110 TeilnehmerInnen gut besucht war.
Bei strahlendem Sommerwetter wies Pastorin Tabea Münz in ihrer Ansprache auf die gute Schöpfung Gottes und seinen Auftrag, diese zu bewahren, hin. Im Buch der Weisheit wird Gott als „Liebhaber und Freund des Lebens“ bezeichnet. Dies bedeutet für uns Menschen, ebenso Freund des Lebens zu sein, Freundschaft mit der Schöpfung zu p[egen und nicht nur beim Einkauf auf Nachhaltigkeit zu achten. Für die musikalische Begleitung im Gottesdienst sorgte eine Band. Bei der Liturgie wirkten Pfarrerin Sabine Großhennig und Katrin Brörmann von den benachbarten Gemeinden Neue Marienkirche und St. Wolfgang mit und verdeutlichten so die ökumenische Zusammenarbeit.
Die Kollekte i. H. v. 384,52 € kommt der Arbeit im Asylcafé „Treffpunkt Kaiserstraße“ zugute. Herzlichen Dank!

Raum der Stille

In der Stille Gott in mir begegnen. In dieser Gegenwart Gottes loslassen und empfangen
zugleich. Mein unruhiges Herz, meine vielen Gedanken ruhig werden lassen. Stille – nicht
aus Verstummtheit, sondern hörend. Mich erfüllen lassen von Gottes kraftvoller Gegenwart. Hier darf ich auftanken an seiner lebendigen Quelle.
Wir treffen uns an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im neu geschaffenen „Raum der Stille“ vorn in der Erlöserkirche und starten mit einem kurzen Impuls. Anschließend richten wir uns im stillen Gebet auf die Gegenwart Gottes aus. Wir üben uns darin ein, unsere Aufmerksamkeit auf diese Gegenwart zu richten und uns darin zu verankern. Wir lernen, „auf den zu schauen, der nach uns schaut” (Gen 16,13 f). Es folgen 2 mal 15 Minuten Kontemplation, unterbrochen von einer Gehmeditation. Die nächstenTermine entnehmen Sie bitte dem Gemeindekalender.

Für Dich – Para você

Im Februar und im März sammelten die Kinder der Sonntagsschule Reutlingen für das Projekt des Kinderwerks „Kinder helfen Kindern“. Mit den Spenden werden in diesem Jahr Projekte im brasilianischen Amazonasgebiet unterstützt – unter anderem ein „Schiff der Hoffnung“, das der Bevölkerung an den Ufern des Flusses eine mobile medizinische Versorgung bietet.
An dieses Schiff erinnerte ein von den Kindern der Sonntagschule gebasteltes Boot, in das Spendengelder eingeworfen werden konnten. Die Sammelaktion wurde
mit einem großen Waffelbacken nach dem Gottesdienst am 10. Februar eröffnet und erbrachte insgesamt 403,34 €. Wir bedanken uns für alle großen und kleinen Spenden.

Sommerfest im „Treffpunkt“

Am 20. Juli war es soweit: Das Wetter meinte es gut mit uns, so dass dem Sommerfest des Asyl-Cafés im Rahmen des „Treffpunkt Kaiserstraße“ nichts im Wege
stand.
Wie im letzten Jahr trafen sich auf dem Vorplatz unserer Erlöserkirche viele unserer regelmäßigen Café-Besucher und auch einzelne Gemeindeglieder, um zusammen zu sitzen und bei sonnigem Wetter die Angebote vom Grill sowie bunte Salate zu genießen. Es wurde viel erzählt und gelacht. Schön, dass auf diese Weise Brücken zwischen Menschen aus Eritrea, Somalia, Syrien und Deutschland geschlagen werden konnten.
Auch manche Fußgänger und Autofahrer, die auf der Kaiserstraße unterwegs
waren, betrachteten interessiert das Geschehen vor der Erlöserkirche. Vielleicht
finden im nächsten Jahr weitere Besucher Zugang zu uns.

Michael Schuler

Gliederaufnahme am 8. Juli

Wenn wir Kinder taufen, sprechen wir ihnen Gottes „Ja“ zu – und bei der Aufnahme in die Kirchengliedschaft der EmK haben wir Gelegenheit, auf Gottes Liebe öffentlich mit unserem ganz persönlichen „Ja“ zu antworten. Als Gemeinde sind wir eine „Gemeinschaft der Glaubenden und Suchenden“. In der Nachfolge Jesu sind wir stets mit anderen Christen unterwegs. Doch damit Gemeinde funktioniert, muss jede/r Einzelne auch Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen und seine Gaben einbringen. Die Gliederaufnahme in die Evangelisch-methodistische Kirche ist deshalb auch ein Zeichen, die eigene Verbindlichkeit in der Gemeinde festzumachen und den Brüdern und Schwestern ein ganz bewusstes „Ja“ zuzusprechen.
Vielleicht spüren Sie, dass sie bereit für einen solchen Schritt in Ihrem Glaubens- und Gemeindeleben sind? Dann kommen Sie unverbindlich zum Infoabend mit gemeinsamem Abendessen am Dienstag 26. Juni, um 19 Uhr ins Jugendheim hinter der Erlöserkirche.

Tabea Münz.

„Auftanken“ in Tieringen

Ein wunderbar gelegenes Tagungshaus auf der Schwäbischen Alb, tolle Verpflegung, prächtiges „Sommer“wetter, 28 froh gestimmte Menschen im Alter zwischen 1 und 88 (sowie 6 Tagesgäste): beste Voraussetzungen für die Wochenendfreizeit der Reutlinger Gemeinde vom 20. – 22. April in Tieringen.
Der Freitagabend förderte durch Spiele und Interviews das gegenseitige Kennenlernen. Am Samstagvormittag stand die Jahreslosung im Mittelpunkt der Betrachtung. Mit einem Satz von Sören Kierkegaard „Gott ist eine Quelle, die selbst den Dürstenden sucht“ setzte Pastorin Tabea Münz zunächst einen ungewohnten Impuls. Anschließend betrachteten wir in Kleingruppen verschiedene Bibelverse zum Thema „Quelle“ und hielten unsere Assoziationen hierzu in Mindmaps fest. Beim Zusammentragen persönlicher Kraftquellen wurde sichtbar, wie verschieden wir als Menschen und Christen sind.
Nach dem Mittagessen ging es in verschiedenen Gruppen hinaus in die blühende Natur. Der Tieringer Barfuß-Pfad ermöglichte vielfältige Erfahrungen, das Hörnle bot eine prächtige Aussicht, und die Schlichemquelle löschte den Durst. Wer wollte, konnte anschließend ein WorkshopAngebot nutzen. Beim Bunten Abend erfreuten uns unterschiedliche Teilnehmerbeiträge: Gedichte, Spiele, Lieder, Jonglagen, der von den Teenies selbst gedrehte Film sowie eine SalsaEinlage unserer Pastorin mit ihrem Mann. Auch beim Abendmahlsgottesdienst am Sonntag brachten sich viele Teilnehmer der Freizeit aktiv ein.
Herzlichen Dank an das Team, das diese Tage des Ausspannens und der Gemeinschaft organisiert hat.

Edgar Reinert

Erinnern am Seder-Abend

Die Passionsandacht am Gründonnerstag hatte in diesem Jahr einen besonderen Charakter: Sie erinnerte sowohl an den Exodus des Volkes Israel aus Ägypten als auch an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern.
Rund 35 Personen waren der Einladung unserer Pastorinnen zum „Seder-Mahl“ gefolgt und durften an festlich gedeckten Tischen Platz nehmen. Wie beim jüdischen Passah-Mahl wurden in ritualisiertem Rahmen Kerzen entzündet, Wein bzw. Saft getrunken und Mazzen verzehrt. Dazwischen hörten wir auf Bibelverse, sangen gemeinsam Lieder und aßen vom reich gedeckten Buffet. Auf Fragen der jüngsten Teilnehmerin folgte die Erklärung des Rituals und einzelner Bestandteile des Seder-Tellers. So wurde allen die Situation der Israeliten in der Nacht ihres Auszugs aus Ägypten vor Augen geführt. Nach dem gemeinsamen Essen tranken wir in Erinnerung an Jesu Tod Wein bzw. Saft. Ein leerer Stuhl und ein leerer Becher symbolisierten die Erwartung, dass Gottes Geist zu uns kommen und unsere Hoffnung auf Frieden und Einigkeit erfüllen möge.
Die liturgische Form der Seder-Feier vereinte uns an diesem Abend mit den jüdischen Geschwistern und erinnerte anschaulich an das letzte Abendmahl Jesu.

Edgar Reinert

Ab sofort wieder Kleinkinderbetreuung

Da es in den letzten Jahren keine kleinen Kinder gab, mit denen wir uns während des Gottesdienstes hätten beschäftigen können, wurde deren Betreuung überVüssig.
Nun haben wir wieder Eltern, die ihre Kleinen mit in den Gottesdienst bringen, worüber wir uns als Gemeinde sehr freuen. Deshalb gibt es sonntags wieder eine Kleinkinderbetreuung in der Erlöserkirche. Wir wünschen, dass sich die kleinen Mädchen und Jungen bei uns wohlfühlen.
Christel Marquard