Alle Beiträge von Jonas Jozwiak Admin

Ab sofort wieder Kleinkinderbetreuung

Da es in den letzten Jahren keine kleinen Kinder gab, mit denen wir uns während des Gottesdienstes hätten beschäftigen können, wurde deren Betreuung überVüssig.
Nun haben wir wieder Eltern, die ihre Kleinen mit in den Gottesdienst bringen, worüber wir uns als Gemeinde sehr freuen. Deshalb gibt es sonntags wieder eine Kleinkinderbetreuung in der Erlöserkirche. Wir wünschen, dass sich die kleinen Mädchen und Jungen bei uns wohlfühlen.
Christel Marquard

Abschied von Superintendent Knöller

Es hat sich längst herumgesprochen, dass Johannes Knöller das Amt des Superintendenten niedergelegt hat und im Sommer eine Stelle in der bayerischen Landeskirche antreten wird. Wer ihn gerne nochmal predigen hören möchte, ist am 15. April um 18 Uhrzum Abendgottesdienst in die Eninger Versöhnungskirche eingeladen.
Gelegenheit zu einem persönlichen Abschied ist beim Gottesdienst zum Amtswechsel am 29. Juli um 16 Uhr in der Erlöserkirche Reutlingen. Zu dieser Veranstaltung wird noch gesondert eingeladen.
Anette Obergfell

Kinder helfen Kindern

An drei Sonntagen im März sammelten die Kinder der Reutlinger Sonntagsschule für Projekte, die dazu beitragen, benachteiligten Kindern in Bulgarien und Russland bessere Lebensbedingungen zu eröffnen.
Zum Start hatten sie sich etwas Besonderes überlegt: Am 4. März wurde im Gottesdienst nicht nur die Aktion vorgestellt, sondern auch eine selbst gebastelte „Münzbahn“, in die man anschließend seinen Geldbeutel entleeren konnte.
Auch beim Kirchenkaffee wurden Kinder und Eltern aktiv: Es gab leckere selbstgebackene Waffeln mit Apfelmus und Puderzucker. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt 433,63 € konnten auf das Konto der EmK-Weltmission überwiesen werden.
Herzlichen Dank den Kindern und Mitarbeitenden in der Sonntagsschule für
ihr Engagement und allen, die die Aktion 3nanziell unterstützt haben.
Edgar Reinert

Missionarische Ökumene

„Was heißt Mission? Ist eine solche noch zeitgemäß? Und was haben Ökumene und Mission miteinander zu tun?“ Diesen Fragen ging Altbischof Dr. Walter Klaiber beim ökumenischen Vortrag am 13. März im Johanneshaus nach. Etwa 40 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten interessiert den Ausführungen über verschiedene Formen von Mission und darüber, wie Ökumene für das Wesen und die grundlegende Aufgabe von Kirche im besten Falle hilfreich sein könne.
Im letzten Teil seines Vortrags gab Dr. Klaiber viele Impulse für die praktische Arbeit der Kirchen weiter, die die Ökumene in Eningen sicher weiter beschäftigen werden.
Anette Obergfell

Neues Heim für Kanzel und Altar

950 km legten Superintendent Slawomir Rodaszynski und ein Gemeindeglied der EmK in Czarnków (Polen) zurück, um Kanzel und Abendmahlstisch aus der ehemaligen Stephanuskirche in Rommelsbach abzuholen. Sorgfältig verstauten sie das Kirchenmobiliar im Lieferwagen und verbrachten anschließend den Abend mit den Pastorinnen des Bezirks. Am nächsten Morgen ging es auf die lange Reise zurück nach Polen – gestärkt durch ein üppiges Vesperpaket von Ingrid Walter.
Wir freuen uns, dass Kanzel und Abendmahlstisch eine neue Heimat gefunden haben und wir der jungen Gemeinde in Czarnków helfen konnten. Vielleicht lässt sich irgendwann einmal ein Gemeindebesuch in Polen organisieren?
Tabea Münz

Gottes Schöpfung ist sehr gut

Unter diesem Thema feierten etwa 60 Frauen und Männer am 2. März in der Versöhnungskirche den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie stammte aus Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas.
Nach der Begrüßung gab es darüber Informationen in Form von Originaltexten dort lebender Frauen, die über ihre Herkunft und den Alltag berichteten. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand jedoch die Schöpfungsgeschichte, die mit eindrücklichen Bildern veranschaulicht und in Schuldbekenntnis und Fürbitten aufgegriffen wurde. Rhythmische Lieder luden zum begeisterten Mitsingen ein. Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele die Möglichkeit, sich bei Köstlichkeiten aus Surinam über die Konfessionsgrenzen hinweg auszutauschen.
Zwei Tage später unternahmen auch die Kinder eine „Reise“ nach Surinam – beim ökumenischen Kindergottesdienst im evangelischen Andreasgemeindehaus.
Anette Obergfell 

Die Liebe beschreiben

Ganz im Zeichen der Liebe standen sjährigen ökumenischen Bibelabende vom 6. bis 8. Februar in unserer Versöhnungskirche. Unter Anleitung von Pastorin Anette Obergfell (EmK), Pastoralreferentin Magdalena Henken-Viereck (kath) und Pfarrer Johannes Eißler (ev) beschäftigten sich Interessierte aus drei Gemeinden mit Abschnitten aus dem Hohelied und begaben sich auf Entdeckungsreise durchs relativ unbekannte biblische Buch voller Liebeslieder. Spannend war Überlegung, ob und wie sich sehnsuchtsvollen Gedichte zweier Liebender auf Beziehung zwischen Gott und Mensch übertragen lassen.
Anette Obergfell

netzWERK in der Erlöserkirche

Am 28. Januar durften wir in Reutlingen das netzWERK begrüßen – eine Gruppe von motivierten Menschen aus neun Bezirken rund um Reutlingen, die etwas Großes mit Jugendlichen und für diese entwickeln wollen. Als Koordinator fungiert Michael Breiter. Der Schweizer Theologe wohnt an der Theologischen Hochschule und arbeitet auch auf dem Gemeindebezirk Metzingen und im Evangelisationswerk der EmK mit. Seit über einem Jahr organisiert die Gruppe Jugendevents in der Region Reutlingen – aktuell jeden zweiten Monat.
Das netzWERK-Treffen im Januar unter dem Thema „Letting Go“ – vor Ort vorbereitet von Simon und Tabea Münz – fand in der Erlöserkirche statt und beschäftigte sich mit folgenden Fragen: Was können wir am Beginn eines neuen Jahres loslassen? Was wollen wir bewusst bei Gott abgeben?
Jugendliche aus Kirchlichem Unterricht und dem Teeniekreis unseres Bezirks hatten eine Bar mit bunten Getränken aufgebaut. Es spielte die Jugendband aus Pfullingen, und gemeinsam feierten wir Abendmahl. Zum Abschluss des Abends ließen wir Luftballons steigen.
Alle hatten viel Spaß beim gemeinsamen Reden und Singen.
Tabea Münz

Typisch methodistisch

„Du bist also Methodistin – und was ist da anders als z.B. in der Landeskirche?“ Diese oder ähnliche Fragen bekomme ich, wenn ich mich mit anderen unterhalte, immer wieder gestellt. Es ist gar nicht so einfach, darauf passend zu antworten. In Gomaringen hatten wir im Januar hierzu drei Gemeindeabende, die von Masterstudierenden der Theologischen Hochschule Reutlingen gestaltet wurden.
Auf der Einladung zum ersten Abend lese ich „Ihre Route wird berechnet“ ; das Thema am zweiten Abend lautet „Ihr Standpunkt ist gefragt“. Und der dritte Abend steht unter der Überschrift „Aktualisieren Sie Ihr Kartenmaterial“. Unwillkürlich muss ich lächeln, denn ich habe gerade für mein neues Auto ein Navi gekauft.
Gespannt besuche ich die erste Veranstaltung. Draußen ist es bitterkalt, drinnen werde ich – vielleicht ist auch dies typisch, aber nicht nur methodistisch – freundlich begrüßt und bekomme eine Tasse heißen, leckeren Punsch. Im Kirchenraum stehen Tischgruppen, und es gibt kleine Snacks. Ich schaue in die Runde und freue mich: Ich entdecke bekannte Gesichter – auch aus dem ökumenischen Umfeld, denn um unsere kirchliche Identität bekannt zu machen, haben wir auch in anderen Kirchen eingeladen. Erwartungsvoll setze ich mich hin. Heute soll es um die Entstehung und die Besonderheiten des Methodismus gehen. Ich erlebe, wie die Studierenden das Publikum in ein anregendes Frage- und Antwortspiel verwickeln. Und ich erfahre z.B. dass die Methodisten die ersten waren, die auch Kindern in der sogenannten „Sonntagsschule“ Gottes Wort lieb zu machen versuchten und ihnen mit der Bibel Lesen und Schreiben beibrachten. Sonntags deshalb, weil dies der einzige Tag war, an dem Kinder Zeit hatten.
Am zweiten Abend reden wir über das, was John Wesley „Gnadenmittel“ nannte. Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit. Wie können auch wir heute uns von Gott im Alltag beschenken lassen? Und wie wirkt sich das in unserem persönlichen Leben aus? Anschließend feiern wir Abendmahl – eines der „Gnadenmittel“ nach John Wesley – und betätigen uns an verschiedenen Stationen kreativ. Den stärksten Eindruck hinterlässt bei mir aber der persönliche Bericht einer Studierenden, die ihre Erstbegegnung mit einer methodistischen Gemeinde schildert.
Auch zum dritten Abend gehe ich. Nun geht es um die Frage, wie persönlicher Glaube das Leben in Alltag und Gesellschaft prägt. Wir sprechen über die „Sozialen Grundsätze der Evangelisch-methodistischen Kirche“. Hierzu haben die Studierenden einige Thesen auf Tischen verteilt, die wir uns zuerst ansehen. Als wir dann in Kleingruppen jeweils eine These intensiver diskutieren, wird es spannend.
Mir haben diese drei Abende gut getan – auch weil sie mir meine methodistischen Wurzeln wieder bewusst gemacht haben. Und ich habe mich gefreut, dass sich Menschen aus verschiedenen Kirchen haben einladen lassen. Denn ich denke, dass wir als Kirchen in unserer Zeit nur gemeinsam wirken und die Kraft des Evangeliums entfalten können. Vielen Dank für die bereichernden Abende und an alle, die dabei waren – besonders an die Studierenden der TH Reutlingen.
Katrin Braun