Beim Namen gerufen

Im Rahmen eines festlichen Bezirksgottesdiensts in der Erlöserkirche wurde am 8. September Annette Schöllhorn in ihren Dienst auf unserem Bezirk eingeführt.

In ihrer Antrittspredigt führte sie der Gemeinde zunächst die Bedeutsamkeit des eigenen Namens vor Augen und erläuterte die geschichtliche Situation, in die der Predigttext aus Jesaja 43,1-7 hineingesprochen wurde. Wenn Gott uns „beim Namen ruft“ und sagt „Fürchte dich nicht. Ich habe dich erlöst, du bist mein“, dann schränkt diese Aussage uns nicht in unserer Freiheit und Selbstbestimmung ein. Vielmehr dürfen wir erfahren, dass wir als Einzelne Gott wichtig sind, von ihm wahrgenommen werden und sich in der Beziehung zu ihm Freiräume eröffnen.

Die Zusage, dass wir zu Gott gehören und uns nicht zu fürchten brauchen, wurde beim Segen, der in diesem Gottesdienst einen besonderen Stellenwert hatte, deutlich:
Pastorin Tabea Münz und Pastor i.R. Manfred Sell segneten Annette Schöllhorn, die anschließend von Gemeindevertreterin Susanne Bürker willkommen geheißen wurde. Einen von der ganzen Gemeinde gesprochenen Segen durften alle Schülerinnen und Schüler, Studierende und Lehrende empfangen. Anschließend wurde auch die Möglichkeit genutzt, sich an individuellen Segnungsstationen der Nähe Gottes zu vergewissern und seinen Zuspruch für persönliche Situationen zu empfangen.

Im Namen aller Bezirksgemeinden hieß Edgar Reinert die Pastorinnen Tabea Münz sowie Anette Obergfell willkommen, die vom Bischof für ein weiteres Jahr eine Dienstzuweisung auf den Bezirk Reutlingen Erlöserkirche erhalten haben. Und beim abschließenden, reichhaltigen Kirchenkaffee kam es zu vielen persönlichen Begegnungen und Gesprächen.