Gott sei Dank, es ist Feiertag!

Mit einer Andacht starteten wir in unser Kapellenfest am 1. November – einem Feiertag, an dem in der katholischen Kirche an verstorbene Christen gedacht wird, die ein besonderes Glaubensvorbild sind. Also eine gute Gelegenheit, den Feiertag zu nutzen und die Biographie eines solchen Christen zu lesen. Gott sei Dank, es ist Feiertag!
Der allmächtige Gott hat es sich gestattet, nach sechs Tagen Arbeit einen Tag zu ruhen. Und er hat uns aufgefordert, es ihm gleich zu tun. So bekommt unser Leben durch den Sonntag einen Rhythmus: Arbeit und Erholung wechseln sich ab. Darüber hinaus gibt es die zusätzlichen Feiertage, die wir genießen und feiern dürfen wie z.B. am 1. November.
Aber auch ein solches Feiern bedarf der Vorbereitung und des Arbeitseinsatzes. Schon am Mittwoch wurde von 19.00 Uhr an geschnibbelt und gekocht. Tische und Stühle wurden gestellt, und Vieles galt es vorzubereiten. Auch am Donnerstag standen schon um 10 Uhr die ersten Mitarbeiter/innen in der Küche, einige bedienten uns, andere spülten das Geschirr. Danke an alle fleißigen Helfer/innen, die dieses Fest möglich gemacht haben.
Das Kapellenfest selbst verlief fast im gewohnten Rhythmus; neue, bunte Farbtupfer gab es jedoch durch Asylanten, die sich einladen ließen. Das Essen und die selbstgebackenen Kuchen schmeckten gut. Der Service gelang hervorragend. Und beim Singen von Wunschliedern hatten alle ihre Freude an einem Potpourri aus alten und neuen Liedern. Der Büchertisch >el dieses Jahr etwas kleiner aus als gewohnt. Neben Kalendern war der heiße Renner ein Buch von Immanuel Grauer mit dem Titel: „Orangen sind rot.“
Also ein rundum gelungenes Fest! Wer neugierig geworden ist: Nächstes Jahr zu Allerheiligen heißt es wieder: Gott sei Dank,’s ist Kapellenfest.
Claus Müller